Auf meinem 3. Blog möchte ich Euch ein paar Rezepte zeigen, die ich immer wieder gerne verwende und die Euch eventuell zum Ausprobieren anregen. Es sei vorher gesagt, dass man dabei nicht auf die Kalorien achten sollte.

On my third blog I want to show you a few recipes that I always like to use and you may be to suggest to try. Note in advance: better don't pay attention to the calories.

Dienstag, 6. November 2012

Soljanka

Diesmal möchte ich euch ein Gericht vorstellen, dass ich ebenfalls aus meiner Kindheit in den 80ern kenne. Eigentlich benötigt man nicht unbedingt ein Rezept für die Zusammenstellung. Die Zubereitung der Soljanka war damals in den ostdeutschen Restaurants und Kantinen deshalb so beliebt, da sie die Möglichkeit der "Resteverwertung" bot.
Letzendlich habe ich im "DDR Kochbuch" (www.komet-verlag.de) das passende Rezept (mit einer leichten - persönlichen - Abwandlung) gefunden.

(please scroll down and push further information for english translation!!!)

Zutaten für 4 Personen:
2 Zwiebeln
100 g Speck
500 g Krakauer (lt. "Kochbuch": 100 g Fleischeinlage; am 
besten herzhafte Rohwurst wie etwa Debrecziner, in der DDR 
nahm man Bockwurst)
4 kleine Salzgurken
2 Knoblauchzehen
150 g Tomatenmark
1 EL edelsüßes Paprikapulver
1 1/2 Fleischbrühe (Rinderbouillon passt sehr gut)
Salz, Pfeffer
1 Lorbeerblatt
 1/8 l saure Sahne
1 EL Kapern (optional; habe ich weggelassen, da mein Mann sie nicht mag)
1/2 Zitrone (habe ich ebenfalls weggelassen)


Zubereitung: (please push further information and scroll down for english translation)
Die Zwiebeln schälen und klein schneiden, den Speck würfeln. Die Wurst in Scheiben schneiden (ich habe die Scheiben nochmals halbiert, da sie sonst zu groß sind).
Nun den Speck in einem großen Topf auslassen und die Zwiebeln darin goldgelb rösten. Das Tomatenmark, die zerdrückten Knoblauchzehen, das Paprikapulver, die Wurst und die Gurken dazugeben und alles dünsten.
Die Brühe mit dem Lorbeerblatt über den Topfinhalt gießen und die Suppe 5 Minuten kochen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Soljanka in eine Schüssel füllen, (wer möchte) mit den Kapern bestreuen, die Zitronenscheiben einlegen. Kurz vor dem Servieren die saure Sahne hineingießen.


Da uns die Soljanka als reine Suppe doch zu "langweilig" war, haben wir sie wie eine Soße verwendet und kurzerhand Nudeln dazu gegessen.


~~~~~~~~~~~~~~~~~

This time I want to introduce a dish that I know from my childhood in the 80's. Actually, you don't need a recipe for the compilation. In the Eastgerman restaurants and canteens the preparation of Soljanka was so popular because of the possibility of "leftovers".
Ultimately I've found the right recipe (with a slight personal modification) in the "DDR Kochbuch" (www.komet-verlag.de).

Ingredients:
2 onions
100 g bacon
500 g Krakauer (according to "Kochbuch": 100 g meat insert; 
most hearty raw sausage such as Debrecen, it was sausage in the GDR)
4 small pickled cucumbers
2 cloves of garlic
150 g tomato paste
1 tablespoon mild noble paprika
1 1/2 l broth (beef broth fits very well)
salt, pepper
1 bay leaf 
1/8 l sour cream 
1 tablespoon capers (optional; I omitted because my hubby doesn't like them)
1/2 lemon (I also omitted) 

Preparation: 
Peel the onions and cut into small pieces, dice the bacon. Cut the sausage into slices (I halved the slice, because they are to large). Render down the bacon in a large pan now and toast the onions in it golden brown. Add the tomato paste, the crushed garlic cloves, paprika, sausage and cucumber and steam everything.
P
our the broth with the bay leaf over the pot contents and simmer for 5 minutes, then season with salt and pepper.
Fill the Soljanka in a bowl, sprinkle with the capers
(if you want), place the lemon slices. Just before serving, pour the sour cream.

Kommentare:

  1. Weiß Dein Mann eigentlich, dass Kapern Blütenknospen sind?

    Ich habe sie als Kind nie gemocht, weil mir das nie jemand erklärt hat ("die schmecken gut, musst Du mal probieren"), und ich dachte, das sei irgendwas fischiges, weil die manchmal so salzig schmeckten. *schudder* Das hatte sich jahrelang in meinem Kopf festgesetzt.

    Und erst als Erwachsener, eigentlich erst vor ein paar Jahren, als ich erfahren und begriffen habe, was es ist, habe ich mich mal bewusst auf den Geschmack eingelassen und festgestellt, dass ich sie doch plötzlich mochte.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kaper

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  2. Ahhh, was Ostdeutsches! Oder ist es im Original eher russisch?
    Lecker, aber mein Rezept ist ganz anderes. Meine Neffen lieben Gabysoljanka, weil da keine Zwiebel drin ist und sind manchmal ganz traurig, wenn ich die nicht anbieten kann.
    Deshalb koche ich immer Soljanka in Riesentöpfen und friere sie portionsweise ein. Dann kann jeder, wenn er Appetit hat, welche essen. Dazu gibt es Semmelbrot oder Reis.

    Sei lieb gegrüßt und schön, dass du was Neues gepostet hast!
    Herzlichst Gaby

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  3. In meine Soljanka kommen auf jeden Fall noch Salami und Letscho. Ohne dies gehts nicht.

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  4. Hallo,

    ich habe gerade deine Goldfische gefüttert :)
    Vielleicht hast du ja Lust eins deiner tollen Rezepte bei meinem TOPFGUCKER zu verlinken?
    Ich würde mich freuen :)

    liebe Grüße
    Alex

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